• FrĂŒhlingswettbewerb
Dunkelviolette Fleischtomate

Aussahtbericht

Im MĂ€rz begann ich mit der Aussaat der dunkelvioletten Fleischtomate, einer alten Sorte mit beeindruckender Farbe und aromatischem Geschmack. FĂŒr die Anzucht verwendete ich Anzuchterde und kleine Töpfchen, in die ich je zwei bis drei Samen etwa einen Zentimeter tief einsĂ€te. Die GefĂ€ĂŸe stellte ich an einen hellen, warmen Ort mit rund 20–22 °C. Nach etwa zehn Tagen zeigten sich die ersten Keimlinge.

WĂ€hrend der Keimphase achtete ich darauf, die Erde stets leicht feucht, aber nicht zu nass zu halten, um Schimmelbildung zu vermeiden. Nach dem Auflaufen der Keimlinge entfernte ich die schwĂ€cheren PflĂ€nzchen und ließ jeweils nur die stĂ€rksten in den Töpfen stehen. Etwa drei Wochen spĂ€ter pikierte ich die Jungpflanzen und setzte sie einzeln in grĂ¶ĂŸere Töpfe um. Dabei achtete ich darauf, sie tief zu setzen, damit sie stabile Wurzeln bilden konnten.

Ab Mitte Mai, nach den Eisheiligen, pflanzte ich die krĂ€ftig herangewachsenen Tomatenpflanzen ins Freiland an einen sonnigen, windgeschĂŒtzten Platz mit lockerer, nĂ€hrstoffreicher Erde. Ich setzte die Pflanzen mit ausreichend Abstand und gab ihnen gleich einen Stab als StĂŒtze mit. In den ersten Tagen nach dem Auspflanzen schĂŒtzte ich sie noch mit einem Vlies, um sie an die kĂŒhleren NĂ€chte zu gewöhnen.

Seither wachsen die Pflanzen zĂŒgig in die Höhe. Ich entferne regelmĂ€ĂŸig die Geiztriebe, um das Wachstum in die Fruchtbildung zu lenken. Besonders interessant ist zu beobachten, wie sich die Farbe der FrĂŒchte im Lauf der Reife verĂ€ndert – von einem fast schwarzen Violett zu einem dunklen Rot, sobald sie erntereif sind. Wenn das Wetter mitspielt, erwarte ich die ersten reifen Tomaten ab Mitte Juli.

Der Anbau dieser Sorte erfordert zwar etwas Geduld und Pflege, belohnt aber mit einer ganz besonderen Ernte – optisch wie geschmacklich.

Artikel melden

Weitere BeitrÀge entdecken

Jede ProSpecieRara-Sorte ist einzigartig im Aussehen, im Geschmack und in ihren BedĂŒrfnissen. Erfahre, an welchen Sorten und an welchen Eigenschaften andere GĂ€rtnerinnen und GĂ€rtner besonders viel Freude haben.